ECO, VEGAN, FAIR – LABELS TO WATCH

Unbezahlte Werbung – Dieser Blogpost enthält Markennamen und Verlinkungen zu Shops, ist allerdings aus freien Stücken und ohne Werbeauftrag zu Stande gekommen!

Hallo, ihr Lieben.

Ich habe euch in meinem letzten Blogpost ja bereits erläutert, dass sich auf diesem Blog einiges ändern wird. Falls Du nicht weißt, wovon ich spreche, verlinke ich meinen letzten Blogpost hier. Ich bin der Meinung, dass Nachhaltigkeit ein Thema ist, mit dem sich jeder auseinandersetzen sollte und deshalb habe ich mir heute die Zeit genommen, um Euch ein paar Labels zusammenzusuchen, die nachhaltig, fair und/oder vegan produzieren.

Es geht nämlich nicht darum, von 0 auf 100 all seine Kleidung zu ersetzen, sondern vielmehr darum, sich die aktuellen Optionen vor Augen zu halten. Es ist gar nicht so schwer, wie man anfangs glauben mag.
Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel Geld er für Konsumgüter wie Mode ausgeben mag. Aber letztendlich konsumiert jeder früher oder später und dann kann es nicht schaden, vielleicht mal einen Blick auf neue Labels zu werfen.

1. Stella McCartney

Stella McCartney ist ein absolutes Paradebeispiel, wenn es um vegane und faire Mode geht – denn die britische Designerin hat es geschafft, die damals so abgestempelte „Ökomode“ modern zu machen.
Die markanten, aber doch sehr einzigartigen Schnitte machen das Label besonders und das Produktportfolio reicht von Kleidung bis hin zu Accessoires wie Taschen und Schuhe – natürlich aus veganem Leder.
Man muss sich hier bewusst machen, dass Stella McCartney als bekannte Designerin zu den High-End Adressen gehört, allerdings gibt es auch hier unzählige Möglichkeiten, die Pieces Second-Hand zu erwerben. Eine absolut faire Adresse dafür ist REBELLE. Ich persönlich liebe die Taschen. Ich besitze selbst zwei Stück und die Qualität ist wirklich super. Wer also gern etwas Geld investieren möchte, ist bei Stella McCartney völlig richtig. Ein absoluter Pluspunkt ist im Umkehrschluss, dass man die gekauften und benutzten Pieces am Ende selbst wieder gut weiterverkaufen kann.

2. Armed Angels 

Armed Angels kenne ich persönlich noch gar nicht so lang – meiner Meinung nach ist das Label aber eine super Adresse, um qualitative Basics zu shoppen. Bei Armed Angels geht es primär um Nachhaltigkeit und Fairness. Komplett vegan ist das Label nicht. Allerdings achtet Armed Angels darauf, nur kontrollierte Bio-Schurwolle zu nutzen, was definitiv ein Anfang ist.

Das Label spricht sich gegen den „Einsatz von Gentechnik, Pestiziden, Chemikalien und enormen Wassermengen“ (Quelle: hier) aus und setzt sich für faire Gehälter und faire Umstände in der Modebranche ein – was absolut wichtig und richtig ist! Produziert wird hauptsächlich in der Türkei und Portugal und die Lieferkette des Unternehmens wird auf der Webseite im Bereich FAQ transparent aufgezeichnet. Seit neuestem wirbt Armed Angels übrigens für chemiefreie Denim – definitiv ein Label to watch.

3. Even&Odd

Even&Odd wird bestimmt der ein oder andere schon kennen. Das Label bietet vegane, modische Schuhe an. Erst letztes Jahr wurde Even&Odd sogar von PETA mit dem „Vegan Fashion Award“ ausgezeichnet. Wer also aktuelle Trends sucht und dabei auf tierische Bestandteile verzichten möchte, kann ganz entspannt fündig werden. Allein über Zalando können zur Zeit 86 verschiedene Paar Schuhe bezogen werden – und das für wirklich faire und gute Preise!

4. Dr. Martens

Dr. Martens Schuhe sind absolute Trend-Pieces und zur Zeit super gefragt. Umso besser, dass das Label auch vegane Alternativen anbietet: 28 Stück, um genau zu sein. Wer also überlegt, sich Dr. Martens Stiefel anzuschaffen, kann ja mal überlegen, die vegane Variante zu supporten, denn die Lederalternativen werden immer besser und die Nachfrage bestimmt das Angebot. Ich finde es also persönlich super, dass man hier auf Leder verzichten kann, ohne einen bestimmten Stil vernachlässigen zu müssen. Absolute Empfehlung meinerseits.

5. Birkenstock

Wenn wir schon bei veganen Alternativen sind: Seit circa 3 Jahren sind Birkenstocks wieder total im Trend und fast jeder hat wieder ein Paar der „Schlappen“ in seinem Schrank. Leider bestehen die Schuhe aus Leder. Dies is aber kein Problem mehr, denn es gibt nun auch vegane Optionen: Fast jedes Modell ist bereits aus veganem Material erhältlich und sie sehen dabei genau so aus, wie die ursprüngliche Variante – und selbst der Preis ist der gleiche. Es gibt also theoretisch keinen Grund mehr, die Option aus Leder zu konsumieren.

6. Asos

Asos? Das fragen sich bestimmt jetzt einige. Ja, primär hat Asos relativ wenig mit Nachhaltigkeit zu tun. Es gibt allerdings eine neue Funktion: Denn wenn man das Stichwort „eco“ in der Suchleiste eingibt, werden alle Eco-Marken, die Asos vertreibt, herausgefiltert. Das Resultat: 770 Treffer aus unterschiedlichsten Preisklassen – von Selected bis hin zu Kings of Indigo. Meiner Meinung nach ist dies ein Schritt in die richtige Richtung und wer gern durch Online-Shops stöbert, ohne eine genaue Vorstellung zu haben, kann ja zumindest das nächste Mal nach „eco“ filtern und sich inspirieren lassen.

7. REBELLE

Schon am Anfang habe ich euch REBELLE empfohlen. REBELLE ist eine Online-Plattform für Second-Hand Mode. Auch wenn hier weder ausschließlich vegane, noch nachhaltige Labels angeboten werden, bin ich der Meinung, dass Second-Hand trotzdem immer eine bessere Option ist. Denn selbst wenn Du nicht vegan lebst, kann eine gebrauchte Handtasche in einem super Zustand doch den selben Zweck erfüllen – und Du sparst sogar bares Geld! Second-Hand heißt für mich, bewusster konsumieren und auch den eigenen Inhaltet des Kleiderschranks zu überdenken.

8. American Apparel

Ein absoluter Klassiker und Vorreiter, wenn es um faire Mode geht: American Apparel. Das Label wirbt mit Sprüchen wie „Sweatshop Free“ und „Ethically Made“ und gibt auf der Webseite transparent Bereiche frei, um einzusehen, was das Label für die Umstände in der Modebranche tut. Von Timelines, bis hin zu Videos ist dort alles zu finden und wer bequeme und qualitative Basics für einen fairen Preis sucht, kann ohne schlechtes Gewissen nach faire Label unterstützen. Was ich besonders gut finde? Nach dem Motto „Equality, Diversity, Creativity“ gibt sich American Apparel bei den Kampagnen besondere Mühe, mit Klischees der Branche aufzuräumen und natürliche und unterschiedliche Models auszuwählen – was in der heutigen Zeit einfach nur wichtig und lobenswert ist.

Ich hoffe, dass Euch der Beitrag etwas geholfen und inspiriert hat. Ich finde es einfach super spannend, mich mit dem Thema zu beschäftigen und kann mir gut vorstellen, diese Art von Blogpost weiterzuführen, denn schließlich lernt man nie aus!

Laura Milena

 

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