TOP 10 THINGS TO DO IN CAPE TOWN

Zurück aus Kapstadt habe ich mir direkt vorgenommen, erneut einen Post zu meinem liebsten Ort der Welt zu schreiben. Denn Ende Februar bin ich mit meinen beiden besten Freundinnen für 10 Tage erneut nach Südafrika geflogen und wir hätten keine bessere Entscheidung treffen können!

Am 28.02. ging es von Frankfurt aus los. Im Vergleich zum letzten Jahr sind wir leider nicht direkt geflogen, sondern über Johannesburg. Es lief aber alles problemlos und ich kann euch die Verbindung mit South African Airways über JNB nur empfehlen – alles war pünktlich, der Flug war super und das vegane Menü an Board mehr als zufriedenstellend! Nun aber zurück zum eigentlichen Thema, denn anstatt eine Art „Fototagebuch“ hochzuladen – wie es letztes Jahr der Fall war – habe ich mir überlegt, meine Top 10 „Things to do in Cape Town“ aufzulisten, um euch für eure bevorstehende Reise einen kleinen Guide liefern zu können. Natürlich gibt es weitaus mehr Dinge, die man erleben kann und die wir auch unternommen haben, aber hier geht es heute um die Highlights, die man nicht missen darf und die selbst bei einer 7-tägigen Reise realisierbar sind.

1. Lion’s Head Hike

Mein größtes Highlight dieser Reise war der Hike auf die Spitze des Lion’s Head. 669m ohne jegliche Hilfestellung hieß es zu bewältigen und laut TripAdvisor sollte dies auch leicht zu realisieren sein. Gesagt, getan. Hier muss ich leider sagen, dass es soooo viel anstrengender und schwieriger war, als es die Bewertungen bei TripAdvisor darstellen. Denn nach Aussagen wie „nur leichtes Fitness-Level“ und „leichte Belastung“ waren wir super motiviert. In der Realität ist der „Hike“ nach oben eher klettern, als hiken und der Weg runter war noch viel schlimmer als hoch. Ich habe weder Höhenangst, noch Probleme mit meiner Kondition aber ich bin wirklich an meine Grenzen gestoßen und da kann ich auch für meine beiden Freundinnen sprechen. Der Weg nach unten ist quasi nur auf allen vieren zu bewältigen und super rutschig. Aber naja, trotz der ganzen Strapazen war das Gefühl am Ende einmalig und sowohl die Aussicht, als auch die Erfahrung und das Hinauswachsen über den eigenen Schatten haben das Erlebnis unvergesslich gemacht und ich bereue nichts!

2. Wine Tour

Das zweite Highlight geht in eine ganz andere, dekadente Richtung: eine Weintour durch Stellenbosch und Franschhoek. Ich habe die Tour bereits letztes Jahr mit meinen Eltern gemacht und war so begeistert, dass ich es unbedingt noch mal machen wollte. Dieses Jahr haben wir aber andere Weingüter angefahren und es hat mich erneut einfach umgehauen. Unsere Tour begann morgens um halb 10 und wir haben zunächst das Weingut „Waterford“ in Stellenbosch besucht. Hier wurden 9 Gläser Wein verköstigt und im letzten Schritt drei verschiedene Schokoladen. Hier hat es uns so gut gefallen, dass wir auch direkt ein paar Flaschen Wein für zu Hause gekauft haben! Dann ging es weiter zum Delaire Graff Estate, mein Favorit vom letzten Jahr! Hier ist die Aussicht einfach überragend und wir haben weitere 5 Gläser Wein verköstigt. Das letzte Ziel des Tages war Mont Rochelle. Dort haben wir auch Lunch zu uns genommen und die Aussicht auf die Berge genossen. Insgesamt waren wir 9 Stunden unterwegs und haben 18 Gläser Wein getrunken. Es hat einfach so viel Spaß gemacht und die Balance aus Alkohol, lustigen Gesprächen, wunderschöner Aussicht und Entspannung ist perfekt. Ich kann es wirklich nur wärmstens empfehlen.

Bei den Weintouren gibt es verschiedene Anbieter und verschiedene Preisklassen. Wir haben uns für eine private Tour vom Hotel entschieden. Dabei wurde uns ein privater Fahrer zur Verfügung gestellt und wir waren nur zu dritt, hatten Mitspracherecht bei der Gestaltung der Tour und wurden super lieb durch den Tag begleitet!

3. Boulders Beach

Einer meiner Favoriten auch aus dem letzten Jahr ist natürlich der Boulders Beach in Simon’s Town. Pinguine gehören zu meinen Lieblingstieren und die Möglichkeit, sie so zu erleben, ist einmalig. Simon’s Town ist circa eine Stunde Fahrt von Kapstadt entfernt und wir sind mit dem Uber dorthin gefahren, da wir uns bewusst gegen einen Mietwagen entschieden haben. Die Fahrt hin und zurück hat uns circa 40€ gekostet, was durch drei geteilt völlig in Ordnung ist und im Vergleich zu den Taxi Preisen in Deutschland wirklich lächerlich ist!

Am Boulders Beach angekommen habt ihr zwei Möglichkeiten: Ihr könnt den ersten Eingang nehmen und die Plattform besichtigen, wo auch mein erstes Bild entstanden ist. Ihr könnt aber auch dem hölzernen Pfad erst einmal folgen und dann kommt ihr zu einem 2. Eingang. Dort habt ihr Zugang zum Strand und könnt das Glück haben, dass sich ein paar Pinguine in den öffentlichen Bereich verirren. Ich muss dazu allerdings sagen, dass ich es sehr erschreckend finde, wie sich ein Großteil der Touristen quasi auf die armen Tiere stürzen und viiiiel zu nah rangehen. Da kann ich wirklich nur an eure Vernunft appellieren und hoffen, dass ihr euch der Sache bewusst seid, dass es trotzdem noch wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum sind. Pinguine lassen sich leicht stressen und ich finde die Entwicklung sehr traurig, dass Leute alles für ein Foto tun würden.

4. Clifton

Südafrika hat meiner Meinung nach die wohl schönsten Strände überhaupt und bei einem Urlaub in Kapstadt hat man das große Glück, dass der Stadtstrand „Clifton“ an Schönheit kaum zu übertrumpfen ist! Wir haben wirklich versucht, jeden Tag wenigstens ein paar Stunden dort zu verbringen, weil die Stimmung einfach passt. Es ist nicht überfüllt und jede Altersklasse ist vertreten – ob jung oder alt. Gefühlt hat auch jeder seinen Hund im Schlepptau und man kann wirklich Stunden dort sitzen und das bunte Treiben beobachten.

5. Grand Africa

Mein wohl liebster Ort für ein Abendessen ist das „Grand Africa„. Wir waren insgesamt drei mal dort und letztes Jahr auch bereits unzählige Male. Dort stimmt einfach alles – die Stimmung, Musik, Location und das Essen. Die Karte bietet nicht viel veganes an, allerdings sind die Mitarbeiter mehr als zuvorkommend und haben uns zum Beispiel Pizza ohne Käse serviert und beim Couscous Salat einfach den Feta weggelassen.

Aber auch nachmittags ist es dort perfekt, um einfach mal zu relaxen. Das „Grand Africa“ bietet nämlich Daybeds und Lounges an und somit haben wir die letzten Sonnenstrahlen bei leckerem Wein genossen!

6. Bo Kaap

Bo Kaap ist für die bunten Häuser bekannt und definitiv einen Besuch wert. Ob zum shooten, spazieren oder zum Souvenirs kaufen – es macht einfach super viel Spaß durch die bunten Straßen zu laufen. Es hebt einfach gleich die Stimmung!

7. Table Mountain

Tourilevel 1oo – aber dennoch wunderschön! Natürlich muss man auf den Tafelberg hoch. Hier haben wir es uns einfach gemacht und die Cable Way für circa 20€ (Return-Ticket) genommen. Falls ihr in Kapstadt seid, wenn es nicht allzu heiß ist, könnt ihr den Berg auch zu Fuß erklimmen. Soll 4 Stunden dauern, also genügend Wasser mitnehmen!

8. Kirstenbosch National Botanical Garden

Der botanische Garten in Kirstenbosch ist UNESCO Weltkulturerbe und definitiv ein Muss! Ihr könnt dort wirklich Stunden verbringen und immer wieder neue Ecken erkunden. Sonntags abends gibt es dort sogar Konzerte unter freiem Himmel! Der Eintritt kostet keine 5€ und ihr könnt sogar mit den roten City Sightseeing-Bussen dort hinfahren, denn der botanische Garten ist eines der Ziele, die angefahren werden. Einfacher geht es wirklich kaum und wenn ihr die Anfahrt mit dem Bus plant, ist der Eintritt sogar inklusive! In diesem Sinne kann ich euch die Busse wirklich sehr empfehlen, denn ihr bekommt einen guten Überblick über die Stadt und seht erst einmal die wichtigsten Dinge.

9. The Roundhouse Restaurant, Camps Bay

Um den wunderschönen Blick auf die 12 Apostel zu genießen, könnt ihr im Roundhouse Restaurant in Camps Bay essen. Wir haben unseren letzten Abend hier verbracht und es war wirklich magisch. Die Pizza war mit die beste vegane, die ich je gegessen habe und auch der Wein war äußerst gut. Die Preise sind völlig fair und der Ausblick einmalig. Es hat mir letztes Jahr schon richtig gut gefallen aber dieses Jahr war es irgendwie magischer mit den Wolken, die förmlich an den Bergspitzen geklebt haben.

10. Uber

Mein letzter Tipp: Uber! Die App hat uns wirklich gerettet und den Urlaub wirklich zu Urlaub gemacht, denn in Südafrika Auto zu fahren ist nicht ohne. Ich bin unfassbar glücklich, dass wir uns entschieden haben, die meisten Strecken mit Uber zu bewältigen. Die App funktioniert super gut und wir haben nur gute Erfahrungen damit gemacht. Ihr müsst nur aufpassen, dass ihr euch eventuell eine südafrikanische SIM-Karte kauft, da ihr natürlich eine funktionierende Internetverbindung benötigt. Ansonsten war es einfach super praktisch, easy und günstig. Unser Hotel war in Green Point und abgesehen von den größeren Strecken wie nach Simon’s Town haben wir für keine Fahrt mehr als 3€ bezahlt, was der absolute Wahnsinn ist!

Ich hoffe, euch hat meine Top 10 gefallen und vielleicht sogar inspiriert!
Im Mai geht es dann nach Ibiza, also stay tuned bis zum nächsten Travel-Diary!

Laura Milena xx

No Comments

Leave a Reply