MY PERSONAL CAPE TOWN TRAVEL GUIDE

Wie versprochen gibt es heute eine Zusammenfassung meiner Kapstadt-Reise und meine persönlichen Tipps und Erfahrungen. Zunächst einmal zu den wichtigsten Facts:

Anreise:

Für eine Reise nach Kapstadt benötigt man KEIN Visum. Euer Reisepass muss lediglich 30 Tage nach Abreisedatum noch gültig sein. Ich hatte aus diesem Grund eine riesige Diskussion am Schalter, da die Frau dort meinte, mein Reisepass müsste 6 Monate darüber hinaus gültig sein. Nach ewigen Telefonaten und Folter wurde dann aber meine Aussage bestätigt, denn tatsächlich muss er nur 30 Tage gültig sein. Da aber anscheinend viele Airlines hier im Unwissen liegen, würde ich euch empfehlen, einfach euren Reisepass neu zu beantragen und zu verlängern, denn meistens hat man für solche Diskussionen keine Zeit & Nerven.

Fortbewegung:

Wir persönlich haben uns dann vor Ort entschieden, uns per Auto fortzubewegen. Die Straßen in Kapstadt sind gut, einzig und allein verwirrend ist der Linksverkehr. Wenn ihr euch das zutraut, ist das Auto als Verkehrsmittel aber eine sehr einfache und günstige Lösung. Eine weitere Alternative in Kapstadt ist das Taxi. Die Preise sind unfassbar günstig und man zahlt für eine 20 Minuten Fahrt gerade mal umgerechnet 10€. Wenn ihr allerdings das Zentrum Kapstadts verlassen wollt und z.B. Simon’s Town, Muizenberg oder Cape Point besuchen wollt, wird es eher auf ein Auto hinauslaufen. Außer ihr wollt das alles in Form von Sightseeing-Touren per Bus erkunden, das geht natürlich auch, finde ich immer nur sehr stressig und meistens eben zu Touri, ihr wisst schon was ich meine.

Währung:

In Kapstadt wird in Rand bezahlt. 1€ sind circa 14 Rand (ZAR). Die Währung müsst ihr nicht in Deutschland bestellen, es sei denn ihr besitzt keine Kreditkarte. Wir sind ohne Bargeld angereist und haben dann vor Ort an seriösen! ATM Automaten Rand abgeholt. Der Wechselkurs ist meist besser und man sollte generell nirgendwo mit riesigen Mengen an Bargeld rumlaufen. Deshalb haben wir circa alle 2-3 Tage immer kleinere Mengen abgeholt. In allen größeren Restaurants, Bars und auch Supermärkten kann auch direkt mit Karte gezahlt werden. Für Taxen, Nationalparks und Ausflüge sollte man aber definitiv Bargeld besitzen.

Jahreszeiten:

Man sollte beachten, dass in Südafrika umgekehrte Jahreszeiten herrschen. Ich war im April dort und langsam hat dort der Herbst begonnen. Hochsaison ist von November-März, somit hatten wir das Glück, dass langsam alles leerer wurde. Das Wetter war aber trotzdem noch super gut und wir hatten jeden Tag circa 26 Grad und Sonne! Abends braucht man aber definitiv ein dünnes Jäckchen!

Impfungen:

Für Kapstadt selber sind keine Impfungen vorgeschrieben, ich allerdings habe Hepatitis A auffrischen lassen. Wenn ihr auch entscheidet, weiter nach Johannesburg zu reisen um z.B. eine Safari zu erleben, solltet ihr euch um Malaria Prophylaxe kümmern. Außerdem wird eine Gelbfieberimpfung verlangt, wenn ihr über ein Gelbfiebergebiet fliegt und dort umsteigt. ABER ich bin natürlich kein Arzt und arbeite auch nicht beim Auswärtigen Amt. Natürlich sollte man sich vor solchen Reisen immer selber erkundigen, ob es eine Impfpflicht gibt und was empfohlen wird. Jeder muss selber wissen, was er seinem Körper aussetzen möchte! Ihr könnt alles Aktuelle über Südafrika hier nachlesen.

Diese Dinge sollte man also wissen, bevor man aufbricht. In Kapstadt angekommen, gibt es folgende Highlights, die meiner Meinung nach einen Besuch wert sind!

1. Table Mountain National Park

Ein Must-Do ist der Table Mountain National Park. Via Cable Way kann man für 12€ pro Person hoch zum Tafelberg und wieder runter fahren. Oben angekommen wird man mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Mehr dazu aber auch hier.

2. Bo-Kaap

Das „Malaienviertel“ mit seinen bunten, strahlenden Häusern ist sehr bekannt und mit dem Museum zusammen definitiv einen Besuch wert. Man wird dort nicht ewig viel Zeit verbringen, da das Viertel doch schon recht klein ist. Man könnte also im Anschluss z.B. die Waterfront besuchen. Mehr über Bo-Kaap könnt ihr aber auch hier nachlesen!

3. V&A Waterfront

Unser Hotel war sehr nah an der Waterfront. An der Waterfront findet man zahlreiche Lokale, Shopping-Läden und eine Art Hafen mit Blick auf den Tafelberg. Dort steht auch ein Riesenrad. Eine Fahrt damit kann ich auch sehr empfehlen, denn man hat einen wunderschönen Blick über die ganze Waterfront + Tafelberg.
Weitere Infos über die V&A Waterfront könnt ihr auch in diesem Blogposts nachlesen!

4. Wine Tasting – Franschhoek, Stellenbosch, Paarl

An dem Geburtstag meiner Mutter haben wir sie mit einer Tour durch die Weingüter überrascht. Wir haben drei Güter besucht: Und zwar in Franschhoek, Stellenbosch und Paarl. Ohne meine Eltern wäre ich wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, solch einen Ausflug zu machen. Es war aber atemberaubend schön und einer der tollsten Tage! Wir haben den Ausflug über das Hotel mit einem Private Driver gemacht, deshalb kann ich euch nicht sagen, wie es abläuft, wenn man es woanders bucht. Wir allerdings sind von Weingut zu Weingut gefahren, wurden dort empfangen und durften jeweils immer 3 Weiß- und 3 Rotweine verkosten. In Franschhoek haben wir dann im La Petite Ferme zu Mittag gegessen und WOW – ihr müsst dort hin, wenn ihr sowieso in der Region unterwegs seid. Es war die schönste Location, die ich je gesehen habe! Gerade zu der herbstlichen Zeit als alles in warmen, orangenen Tönen erstrahlte.. Ich bin echt vollkommen sprachlos.

Wenn ihr mehr Fragen dazu habt, könnt ihr sie mir gerne in den Kommentaren oder privat per Mail stellen, denn ich denke, dass zu viele Details vielleicht nicht jeden interessieren! :)

5. Simon’s Town, Boulders Beach

Das absolute Highlight? Natürlich, die Pinguine am Boulders Beach. Es ist absolut entzückend, die kleinen Lebewesen in freier Wildbahn zu beobachten. Alles über meinen Tag am Boulders Beach könnt ihr hier nachlesen! Ich kann euch übrigens die Route Muizenberg -> Boulders Beach -> Cape Point sehr empfehlen!

6. Muizenberg

Auf dem Weg zum Boulders Beach kann man einen Halt in Muizenberg machen. Die wunderschönen Strandhäuser am Meer sind einen Besuch wert und bieten eine tolle Möglichkeit, um eine entspannte Pause mit Wellenrauschen zu machen!

7. Cape Point

Als letzten Punkt auf der Route kann ich euch Cape Point ans Herz legen. Der Nationalpark beinhaltet auch einen Besuch zum Kap der guten Hoffnung, was ich jetzt nicht sooo spektakulär finde, aber man kann es sich ja mal anschauen. Vom Boulders Beach braucht man nur noch eine halbe Stunde und dort zu wandern ist der absolute Wahnsinn! Von verlassenen Stränden bis hin zu Gnus und Strauße, die einem einfach so über den Weg laufen, ist alles dabei. Lohnt sich auf jeden Fall!

8. Clifton

Wie man bereits in meinem letzten Blogpost lesen konnte, war ich von den Clifton Stränden sehr begeistert. Die Farbe des Wassers, der weiße Sand und die vielen Felsen geben ein unglaubliches Gefühl und man sollte dort definitiv einen ganzen Tag verbringen!

9. Where to Eat – Round House, Camps Bay & Grand Africa, Granger Bay

Zwei riesige Restaurant-Empfehlungen spreche ich an das Round House und Grand Africa aus. Location, Atmosphäre und die Qualität des Essens waren im Verhältnis zum Preis unübertrefflich und man sollte dort mindestens einmal gewesen sein! Mehr Infos dazu findet ihr auch hier!

10. Südafrikas Sonnenuntergänge

Was man nicht verpassen darf? Einen Sonnenuntergang in Südafrika. Wir hatten das Glück, dass wir von unserer Hotel-Terrasse aus einen wahnsinnig schönen Blick hatten. Ansonsten bietet sich aber der Signal Hill ganz wunderbar an, um einen atemberaubenden Sonnenuntergang zu erleben!

Ich hoffe der Post hat soweit die gröbsten Fragen zum Thema „Kapstadt“ beantwortet und euch inspiriert. Bilder können die Schönheit dieses Ortes wirklich nicht einfangen und mir blutet das Herz, dass dieser Urlaub so wahnsinnig schnell vorbei ging. Wart ihr schon mal in Kapstadt? Und wenn ja, wie hat es euch gefallen?

Laura Milena <3 

No Comments

Leave a Reply